Hinter der luftigen Hülle stehen auf zwei Ebenen flexibel einteilbare Büroflächen zur Verfügung. In der oberen Ebene ist die PCS Gebäudeautomation mit insgesamt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig, die untere Ebene soll noch vermietet werden. Die durchgehende Verwendung von Holz in Verbindung mit der geschosstiefen Verglasung sorgt für ein helles und lichtdurchflutetes Ambiente in sämtlichen Bereichen. Komplettiert wird das Raumangebot durch eine Tiefgarage mit 26 Stellplätzen sowie durch einen attraktiv begrünten Dachgarten oberhalb des ersten Geschosses. Das Hauptdach wird zusätzlich als Standort für eine Photovoltaikanlage mit 216 Sonnenkollektoren à 1,95 m² und einer Gesamtleistung von circa 90 kWp genutzt.
Stützen- und Balkenkonstruktion aus Holz
Um einen minimierten CO2-Fußabdruck zu erreichen, setzt sich die Hauptstruktur des Holzhybridbaus aus einer Stützen- und Balkenkonstruktion aus Holz sowie aus Wänden und Böden aus CLT zusammen, die Stabilität wird durch einen Betonkern erreicht. Um diesen Kern herum entsteht ein frei aufteilbarer Grundriss mit einer Gesamtfläche von 1.600 Quadratmetern, in dessen Mitte ein verschließbares Podium mit Tribünentreppe für Beratungsgespräche und Präsentationen angeordnet ist. „Weiter optimiert wird die Nachhaltigkeitsbilanz durch die Integration einer energiesparenden Gebäudetechnik, die im Ergebnis dafür sorgt, dass der Bau energiepositiv betrieben wird, also mehr Energie produziert wird als letztlich verbraucht wird“, wie Projektarchitekt Maarten Terberg erklärt. „Hinzu kommt, dass das Gebäude mit Ausnahme des Parkhauses komplett demontierbar ist. Das betrifft die Haupttragstruktur ebenso wie die Glasfassade und die gesamte Haustechnik.“ Außerdem wurde auf Materialien wie PVC, Kleber, Dichtungsmittel oder Polyurethanschaum verzichtet und es wurden keine Verbundprodukte verwendet. Zur Umsetzung des Anspruchs sind sämtliche verwendeten Werkstoffe in einem Werkstoffpass erfasst.