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Øystein Elgsaas
ARCHITEKTENGESPRÄCH
> Øystein Elgsaas, VOLL Arkitekter
// Das Bauen mit Holz spielt in Norwegen seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle. Mit dem 18-geschossigen Hochhausturm Mjøstårnet haben VOLL Arkitekter diese Tradition in die Moderne überführt: Der in der kleinen Gemeinde Brumunddal am Ufer des Mjøsa-Sees aufsteigende Bau ist das höchste Vollholzhochhaus der Welt. Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 11.000 Quadratmetern vereint er Wohnungen, ein Hotel, Büros, ein Restaurant, Gemeinschaftsräume und öffentliche Bereiche unter einem Dach. Für das Tragwerk des Gebäudes kamen Brettschichtholz und Brettsperrholz (CLT) aus überwiegend regionaler Forstwirtschaft zum Einsatz.
Holz pur: Das Holzhochhaus Mjøstårnet im norwegischen Brumunddal
Im Gespräch mit Øystein Elgsaas, VOLL Arkitekter
Mit dem 2019 im norwegischen Brumunddal realisierten Mjøstårnet haben VOLL Arkitekter ein international beachtetes Leuchtturmprojekt des Holzhochhausbaus geschaffen. Der 85,4 Meter hohe Turm demonstriert eindrucksvoll, wie sich ökologische Verantwortung, technische Innovation und architektonischer Anspruch zu einem zukunftsweisenden Gebäudetyp verbinden lassen. Im Gespräch erläutert Büropartner Øystein Elgsaas die Vision hinter dem Projekt, die technischen Herausforderungen – und die Rolle der Architektur in Zeiten des Klimawandels.
Das 18-geschossige Mjøstårnet in Brumunddal ist das höchste Vollholzhochhaus der Welt. Der Bau vereint Wohnungen, ein Hotel, Büros, ein Restaurant, Gemeinschaftsräume und öffentliche Bereiche unter einem Dach.
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Vielfach gab es zunächst auch Skepsis. Einige meinten zum Beispiel scherzhaft, dass wir nicht das höchste Holzgebäude, sondern das höchste Lagerfeuer der Welt bauen würden
Øystein Elgsaas, Büropartner VOLL Arkitekter
Im Erdgeschoss des Mjøstårnet findet sich das Restaurant des Hotels. Die darüber gelegenen Hotelzimmer, die Wohnungen sowie die öffentlich zugängliche Besucherplattform über dem Dachgeschoss bieten weite Ausblicke über den Mjøsa-See und die hügelige Landschaft. Direkt neben dem Mjøstårnet haben die Architekten außerdem ein Schwimmbad fertiggestellt.
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Charakteristisch für die Architektur des Scandic Hotels Lerkendal in Trondheim ist die auf lediglich zehn Prozent der Fassade minimierte Fensterfläche. Der Bau bietet eine attraktive Aussicht auf das Stadion des örtlichen Vereins Rosenborg Trondheim.
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Viele Gebäude, die wir in den kommenden 60 Jahren nutzen werden, stehen heute bereits. Oft ist es nachhaltiger, bestehende Strukturen weiterzuverwenden, als komplett neu zu bauen
Øystein Elgsaas, Büropartner VOLL Arkitekter
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Als zentrales Thema sehe ich vor allem den Hochwasserschutz.
Øystein Elgsaas, Büropartner VOLL Arkitekter
Das Interview führte Robert Uhde.
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