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Marc Ritz (rechts) und Otto Closs (links)
ARCHITEKTENGESPRÄCH
> Marc Ritz, Architekt und Gründungspartner CURA Architekten
// Mit der Erweiterung des Schulzentrums im schweizerischen Davos haben CURA Architekten aus München einen zeitgemäßen Schulbau geschaffen, der die Ursprungsstruktur der 1960er-Jahre behutsam weiterentwickelt. Der Entwurf denkt Nachhaltigkeit nicht als Addition von ehrgeizigen Kennziffern, sondern als ganzheitliche Grundhaltung – vom Erhalt grauer Energie über eine flexible Holzskelettstruktur bis hin zu Low-Tech-Lüftungslösungen. Entstanden ist ein inspirierendes Umfeld mit vielfältigen Lern- und Aufenthaltsorten, das pädagogische Offenheit und ökologische Verantwortung ganzheitlich miteinander verbindet.
Ganzheitlich nachhaltig gedacht: Das Schulzentrum Davos
Im Gespräch mit Marc Ritz, Partner bei CURA Architekten
Seit ihrer Gründung entwickeln CURA Architekten Projekte an der Schnittstelle von Bildung, Gesellschaft und Nachhaltigkeit. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Weiterbauen im Bestand, auf ressourcenschonenden Konstruktionen und auf der Nutzung von Materialien, die Kreislauffähigkeit und langfristige Flexibilität fördern. Das Schulzentrum Davos steht exemplarisch für diesen Ansatz. Im Gespräch beschreibt Marc Ritz, Partner bei CURA Architekten, die architektonischen Leitideen hinter dem Projekt und die Herausforderungen des Weiterbauens im Bestand.
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Der Erweiterungsbau des Schulzentrums in Davos schließt direkt an den Altbau aus den 1960er-Jahren an.
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Die Gegenüberstellung von Neu und Alt lässt die Strategie der Architekten deutlich werden: Der Neubau „stülpt“ sich über die bestehende Struktur und wird von einer neuen Hülle umschlossen.
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Durch den Erhalt der tragenden Struktur ist ein Hybrid aus Alt und Neu entstanden.
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Das luftige Atrium sorgt für viel Tageslicht und schafft Raum für spontanen Austausch.
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Die hintereinander schaltbaren Klassenzimmer lassen sich je nach Bedarf flexibel verbinden oder schließen.
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Auch für das Schulhaus in Hofmatt haben die Architekten die Aufstockung eines Bestandsbaus vorgesehen.
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BLACKPRINT: Herr Ritz, wir bedanken uns für das Gespräch!
Das Interview führte Robert Uhde.
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