EPDM im Detail: Material, Eigenschaften und Beständigkeit
EPDM ist ein gummielastisches Material, das in Industrie und Alltag eine bedeutende Rolle spielt. Doch was genau ist EPDM? Entdecken Sie, welche Eigenschaften EPDM so besonders machen, wie es hergestellt wird und wo es überall zum Einsatz kommt.
So wird EPDM hergestellt
EPDM entsteht durch die Copolymerisation von Ethylen, Propylen und einem Dien mit nichtkonjugierten Doppelbindungen mithilfe von Ziegler-Natta- oder Metallocen-Katalysatoren auf Basis von Vanadium-Verbindungen und Aluminium-Alkyl-Chloriden. Als Dien werden unkonjugierte Diene eingesetzt, von denen lediglich eine Doppelbindung an der Polymerkettenbildung beteiligt ist. Weitere Doppelbindungen verbleiben damit außerhalb des direkten Kettengerüsts und können auch mit Schwefel vulkanisiert werden. Die Elastizität des Materials hängt dabei vom Grad dieser Vernetzung ab. Als Dien-Komponente kommen Dicyclopentadien (DCP), 1,4-Hexadien oder Ethylidennorbornen (ENB, IUPAC: 5-Ethyliden-2-Norbornen) zum Einsatz. Die eingesetzten Diene unterscheiden sich bezüglich der Vernetzungsgeschwindigkeit. DCP hat die niedrigste, ENB die höchste Reaktivität. Bezüglich der Kosten ist die Reihenfolge umgedreht.
Geschichte von EPDM
Handelsübliche EPDM-Kautschuktypen
Vorteile von EPDM gegenüber anderen Materialien
Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit von EPDM
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