Trockene Kellerräume – Auf die Abdichtung kommt es an!
Bauherren, die sich trotz höherer Baukosten bewusst für einen Keller entschieden haben, möchten diesen selbstverständlich auch möglichst vielfältig nutzen. Ob Fitness- oder Hobbyraum, Kinosaal oder behagliche Sauna – die Möglichkeiten sind vielfältig. Zwingend erforderlich für jeden Zweck ist selbstverständlich eine trockene Gebäudehülle. Schließlich verursacht eingedrungene Feuchtigkeit durch Grundwasser nicht nur den typischen, unangenehmen Modergeruch, sondern führt schlimmstenfalls dazu, dass die Kellerräume aufgrund von Schimmelbildung & Co. nicht mehr nutzbar sind. Wie so oft gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als Nachbessern.
Mit der Entscheidung für die richtige Abdichtung von erdberührten Bauteilen nach DIN 18533 zusammen mit einer passend dimensionierten Perimeterdämmung wird der Grundstein für dauerhaft trockene Räume im Untergeschoss gelegt. Diese wird üblicherweise aus Bitumendickbeschichtung oder Abdichtung hergestellt. Tatsächlich bietet eine Abdichtung mit Elastomerbahnen aus dem Synthesekautschuk EPDM aber diverse Vorteile gegenüber den herkömmliche bituminösen Abdichtungsstoffen.
DIN 18533: Die Norm für die Abdichtung von erdberührten Bauteilen
Mit der Einführung des neuen, differenzierten Regelwerkes im Jahr 2017 für die verschiedenen Bauteilabdichtungen wurden auch neue Festlegungen für die Abdichtung von erdberührten Bauteilen getroffen. Die Konstruktionsnorm DIN 18533 umfasst alle Vorgaben für die Abdichtung gegen Bodenfeuchte, gegen nicht drückendes sowie gegen von außen drückendes Wasser, gegen nicht drückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken, gegen Spritzwasser am Wandsockel und gegen Kapillarwasser in und unter erdberührten Wänden.
Die DIN 18533 definiert fünf Kriterien zur Auswahl der richtigen Abdichtungsart:
Wassereinwirkungsklasse
Rissklasse
Rissüberbrückungsklasse
Raumnutzungsklasse
Zuverlässigkeitsanforderungen
Die Wassereinwirkungsklassen im Überblick (DIN 18533)
| Wassereinwirkungsklasse | Einstufung |
|---|---|
| W1-E | Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser |
| W2-E | Drückendes Wasser |
| W3-E | Nichtdrückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken |
| W4-E | Spritzwasser und Bodenfeuchte am Wandsockel sowie Kapillarwasser in und unter Wänden |
RESITRIX® für die zuverlässige Abdichtung von erdberührten Bauteilen nach DIN 18533
Für eine besonders sichere Abdichtung im erdberührten Bereich empfehlen sich RESITRIX® EPDM-Dichtungsbahnen. Diese Produkte sind als einlagige, dauerhaft sichere Flachdachabdichtung nach DIN 18531 bekannt und erfüllen gleichzeitig die Anforderungen für alle Wassereinwirkungsklassen der DIN 18533.Zudem sind die RESITRIX® EPDM-Dichtungsbahnen auch bei Eintauchtiefen von über drei Metern problemlos einsetzbar. RESITRIX® Bahnen besitzen eine Verstärkungseinlage aus Glasgelege und sind zur einfachen und sicheren Verarbeitung unterseitig mit polymermodifiziertem Bitumen beschichtet. RESITRIX® erfüllt die Anforderungen an die Ausführung der genannten Abdichtungen im erdberührten Bereich und dabei für alle Raumnutzungsklassen, Riss- bzw. Rissüberbrückungsklassen sowie alle Wassereinwirkungsklassen. Bei Einwirkung von drückendem Wasser können sich RESITRIX® EPDM-Abdichtungsbahnen für alle infrage kommenden Eintauchtiefen eingesetzt werden. Resitrix wird dabei in Verbindung mit der Flächengrundierung FG35 vollflächig verklebt aufgebracht.
Einmalig komfortable Verlegung durch sichere Heißluftverschweißung
Der Bahnenaufbau von RESITRIX® stellt ein Alleinstellungsmerkmal unter den am Markt verfügbaren EPDM-Dichtungsbahnen dar. Die unterseitige Polymerbitumenschicht von RESITRIX® wird in die mittels Heißluft zu verschweißenden Nahtverbindungen einbezogen. Es gibt also keine besonderen Fügenähte. Separate Deckstreifen an Querstößen und bei der Verlegung von angeschnittenen Bahnen entfallen. Der Bitumenfluss während der Nahtverschweißung erfordert keine Zusatzmaßnahmen im Bereich von T-Stößen. Die gleichmäßig austretende und gut erkennbare Bitumenraupe an der Bahnenkante sowie das enorm große Schweißfenster bieten dem Verarbeiter zusätzliche Vorteile und erhöhen die Ausführungssicherheit. Dazu gehört natürlich auch der Ausschluss einer offenen Flamme während der Verlegung. Mit unseren sich RESITRIX® EPDM-Dichtungsbahnen ist also eine ebenso komfortable wie normgerechte Abdichtung nach DIN 18533 möglich.
RESITRIX® Nahtverschweißung einfach erklärt:
Bei der Abdichtung mit unseren RESITRIX® EPDM-Dichtungsbahnen werden an die Untergrundbeschaffenheit nur geringe Anforderungen gestellt. Lediglich überstehende Putzreste müssen beseitigt werden. Zusätzliche Spachtelungen oder Putzschichten sind nicht erforderlich. Offene Stoßfugen bzw. Hohlstellen bis 5 mm können verbleiben. Einen derart vorbereiteten und festen Untergrund vorausgesetzt, sind vertikal verlaufende Abdichtungen, wie an Wänden oder im Sockelbereich, mit der vollflächig selbstklebenden Bahn RESITRIX® SK W Full Bond standfest bzw. abrutschsicher. Sie gelten in dieser Ausführung auf vorbereitetem Beton mit einer Rautiefe bis maximal 1,5 mm auch als unterlaufsicher.
Komfortabel in jeder Situation anwendbar
Detailpunkte können mit separaten, selbstklebenden Bahnenzuschnitten bzw. mit dem Systemzubehör einfach und sicher ausgebildet werden. Bei Einwirkung von drückendem Wasser erfolgt der Anschluss mit Fest- und Losflanschverbindungen. Die Anordnung von Hohlkehlen ist nicht erforderlich. Außerdem kann auf die aufwendige Prüfung der Dicke sowie Kontrollen der Trocknungszeiten, wie bei Bitumendickbeschichtung nötig, verzichtet werden. Direkt nach der Verarbeitung sind die EPDM-Abdichtungen wasser- und schlagregendicht. Das Ergebnis überzeugt: So bescheinigt das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) RESITRIX® eine Gebrauchsdauer von über 70 Jahren, als einzigem Produkt auch für die Nahtfügung.
Für jede Herausforderung eine Lösung
Übergänge von Wandabdichtungen auf Bodenplatten aus wasserundurchlässigem Beton stellen beim Abdichten eine besondere Herausforderung dar. Auch hierfür gibt es eine passende Lösung mit RESITRIX® SK W Full Bond. Die Bahn wird bis auf die Stirnseite der vorbereiteten, abgeschliffenen Bodenplatte geführt und dort am Bahnenende in einer Breite von 4 cm mittels Heißluft aufgeschweißt. In gleicher Weise können DIN-übergreifend Arbeits- und Sollrissfugen innerhalb von WU-Betonbauteilen abgedichtet werden
Schon beim Abdichten gut geschützt – auch gegen Radon
Eine weitere Besonderheit von RESITRIX® liegt darin, dass die EPDM-Bahnen nicht nur effektiv vor eindringender Feuchtigkeit schützen, sondern auch vor dem radioaktiven Edelgas Radon. Das farb- und geruchlose Gas kann durch undichte Stellen in Kellerwänden und Bodenplatten in Gebäude gelangen und sich dort in bedenklichen Konzentrationen in der Raumluft anreichern. Radon ist die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs und fordert in Deutschland pro Jahr rund 1.900 Todesopfer. Über die Radondichtigkeit von RESITRIX® Dichtungsbahnen liegt ein unabhängiger Prüfbericht vor.
Wie sie sich effektiv gegen Radon schützen, erfahren Sie hier in unserem Blogbeitrag.
Normgerecht nach DIN 18533: Vorteile von RESITRIX® Abdichtungen auf einem Blick
Ein Material für alle Aufgaben
Einlagige Verlegung für
alle Wassereinwirkungsklassen (W1-E, W2-E, W3-E, W4-E)
alle Raumnutzungsklassen (RN1-E, RN2-E, RN3-E)
alle Rissklassen (R1-E, R2-E, R3-E, R4-E) bzw.
Rissüberbrückungsklassen (RÜ1-E, RÜ2-E, RÜ3-E, RÜ4-E)
Normgerecht nach DIN 18533
Geringe Anforderungen an die Untergrundbeschaffenheit
Keine Trocknungszeiten, damit sofort wasser- und schlagregendicht
Kein Messen der Schichtdicke notwendig
Keine Hohlkehlen erforderlich
Nahtverschweißbar an allen Stellen der Dichtungsbahnen, keine separaten Deckstreifen erforderlich
Standfeste Wandabdichtung bei Selbstklebung mit RESITRIX® SK W Full Bond
Einfache und sichere Ausbildung von Details mit separaten Bahnenzuschnitten bzw. Systemzubehör
Übergänge auf vorbereiteten WU-Beton ohne zusätzliche Einbauteile, auch bei Druckwassereinwirkung
Nachträgliche Abdichtung von Arbeitsfugen innerhalb von WU-Betonelementen mit RESITRIX® SK W Full Bond,
Unterlaufsichere Verlegung mit RESITRIX® SK W Full Bond auf vorbereitetem Beton möglich
Kein Einsatz einer offenen Flamme
Gebrauchsdauer von über 70 Jahren nach SKZ-Studie